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Konstruktion des Sattels

Jeder Equinomic-Sattel ist auf einem laminierten Holzstahlfederbaum aufgebaut, wobei dieser in verschiedenen Grössen und Typen erhältlich ist. Die Tiefe des Sitzes wird durch den Typ des Baumes bereits in etwa vorgegeben. Die Oberlinie des Pferdes, wie auch die Reitdisziplin und Ihre Körpergrösse spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Baumtyps.

Beim Einbau des Kopfeisens achten wir darauf, dass es parallel zur Pferdemuskulatur verläuft und ohne grossen Aufwand angepasst oder ausgewechselt werden kann. Die Sturzfedern aus Edelstahl werden durch uns mit 5mm Nieten individuell positioniert.

Das Spannen des Sattels erfolgt durch Längs- und Quergurten. Dadurch kann der Sitz individuell auf die Reitdisziplin und die Eigenschaften des Pferdes angepasst werden. Stimmt das Sitzprofil und verläuft die untere Baumlinie passend zum Pferd, wird ein Naturlatex auf die Gurten geklebt und in Form geschliffen. Zum Schutz des lichtempfindlichen Latex decken wir das Ganze mit einem Filztuch ab, bevor es mit Rindleder überzogen wird.

Nun werden die Vortaschen angepasst und eingekedert.

Die Sattelblätter sowie die Pauschen passen wir auf Ihre Beinlänge und Ihre Reitdisziplin an. Die gepolsterten Knieeinsätze können mit Vollnarbenleder oder auf Wunsch mit Velours-Leder bezogen werden.

Für die Sattelstrippen verwenden wir schichtverleimtes Leder, um ein Verziehen möglichst zu vermeiden. Wahlweise sind die Sättel mit langen- oder kurzen Strippen ausgestattet.

Aus Filz werden die Kissen zugeschnitten, mit Wolle in Schichten handgefüllt und mit Rindleder überzogen. Die zwei separaten Kissen werden unabhängig vom Schweissblatt im Abstand von 7–8cm montiert. Dieser Kissenkanal verläuft symmetrisch und verhindert die Druckentwicklung auf die Dornfortsätze.